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  • Bergwacht Reichenhall

🚹 27.06.2021 50-JĂ€hrige mit schwerer Knieverletzung am Hochstaufen

PIDING – Am Sonntagmorgen (27. Juni) mussten die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger kurz nach 7 Uhr auf die Nordseite des Hochstaufens ausrĂŒcken, wo eine 50-jĂ€hrige Reichenhallerin mit einer schweren Knieverletzung notĂ€rztliche Hilfe brauchte. Die Frau wollte eigentlich mit ihrem Mann zur Staufenmesse aufsteigen, wobei beide ihre Mountainbikes an der Forststraße abgestellt hatten und sich die Frau dann nur 150 Meter weiter auf dem Wanderweg zu den Steinernen JĂ€gern das rechte Knie verdreht hatte. FĂŒnf Bergretter rĂŒckten aus, wobei der Einsatzleiter nach telefonischer RĂŒcksprache mit dem Ehemann einen Bergwacht-Notarzt nachforderte, da es der Patientin immer schlechter ging. Der Einsatzleiter brachte den Schellenberger Bergwacht-Notarzt per Fahrzeug ĂŒber die Forststraße zur Abzweigung des Fußwegs. Die Retter versorgten die Frau, brachten sie mit der Trage zum Rettungsfahrzeug, fuhren sie ins Tal und ĂŒbergaben sie in Urwies an das Teisendorfer Rote Kreuz, wobei es fĂŒr die Frau per Rettungswagen weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall ging. Die Bergwacht nahm das Radl der Frau mit in die Rettungswache, wo es der Mann spĂ€ter abholte. Sieben EinsatzkrĂ€fte waren gute zweieinhalb Stunden lang gefordert.


Am Sonntagabend gegen 21.20 Uhr deutete ein Anwohner in Bayerisch Gmain die starken Scheinwerfer der Predigtstuhlbahn als alpines Notsignal auf dem Gipfel der Spechtenköpfe und setzte einen Notruf ab. Der Bergwacht-Einsatzleiter klÀrte die Lage ab, konnte aber rasch Entwarnung geben.


Bereits am Donnerstagnachmittag (24. Juni) meldeten sich kurz nach 16.30 Uhr zwei Bergsteiger vom Normalweg auf der Nordseite des Hochstaufens, da sie in rund 1.200 Metern Höhe ins Gewitter geraten waren und sich nicht weiter absteigen trauten. Die Bergwachten Bad Reichenhall, Teisendorf-Anger und Freilassing bereiteten an ihren Wachen einen Rettungseinsatz vor, mussten dann aber nicht mehr ausrĂŒcken, da das Duo wieder in der Leitstelle angerufen hatte und dort bekanntgab, dass es jetzt doch selbst absteigen kann.


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