ūüö®20.07.2021 Ersthelfer finden am Hochstaufen 70 Meter abgest√ľrzten, schwer verletzten Mann

PIDING ‚Äď Bergsteiger haben am Dienstagmittag gegen 12 Uhr in rund 1.600 Metern H√∂he auf der Nordwestseite des Hochstaufens einen offenbar zuvor am Normalweg zwischen den Arzkasten und dem Gipfel gesch√§tzte 70 H√∂henmeter √ľber eine Wand und einen Steilhang abgest√ľrzten und schwerst verletzten 74-j√§hrigen Mann gefunden und ihm mit ihrer Ersten Hilfe und einem schnellen Notruf wohl das Leben gerettet. Einsatzkr√§fte der Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers ‚ÄěChristoph 14‚Äú versorgten den Mann aus dem n√∂rdlichen Berchtesgadener Land und schafften es, ihn so flott abzutransportieren, dass er nach nur knapp einer Stunde bereits im Klinikum Traunstein ankam und vom Spezialisten-Team maximal versorgt werden konnte.

Obwohl der restliche Berg bis auf 1.200 Meter herab wolkenverh√ľllt war, gelang es ‚ÄěChristoph 14‚Äú von der Westseite aus anzufliegen und die Not√§rztin mit der Rettungswinde an der Unfallstelle abzusetzen. W√§hrend sich die Medizinerin mit den Ersthelfern um die Erstversorgung k√ľmmerte, brachte der Heli von Urwies und danach von der Koch-Alm aus drei weitere Bergretter auf den Staufen, die den 74-J√§hrigen mit versorgten und in den Luftrettungssack umlagerten. Der Heli nahm den schwer Verletzten und die √Ąrztin anschlie√üend mit der Winde auf und flog direkt zum Klinikum Traunstein. Die Bergretter stiegen zu Fu√ü ab und wurden von ihren Kameraden am Ende der Forststra√üe mit dem Fahrzeug abgeholt und ins Tal gefahren, wobei der Einsatz gute dreieinhalb Stunden dauerte.


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