Bergwacht & Rettungshubschrauber am Dreikönigstag bei fünf zum Teil zeitgleichen Berg-Einsätzen gefordert

BISCHOFSWIESENER FORST – Tausende Menschen haben das sehr schöne Wetter am Dreikönigstag genutzt und waren am Berg und in den heimischen Wintersportgebieten unterwegs, wobei allein im Berchtesgadener Land die Bergwacht und zwei Rettungshubschrauber-Besatzungen am Nachmittag fünf zum Teil zeitgleiche Einsätze in Folge hatten. Unter anderem brach sich eine 38-jährige Teisendorferin in rund 1.250 Metern Höhe am Rotofensattel an der Schlafenden Hexe das Sprunggelenk und musste per Tau ausgeflogen werden.

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26.07.2020: Großaufgebot an 50 Einsatzkräften von Bergwacht & Polizei sucht nach vermisster Wanderin

Hubschrauber, zwei Drohnen, zwölf Fußtrupps und mehrere Suchhunde seit den frühen Morgenstunden im Einsatz

BAD REICHENHALL/KARLSTEIN – Von der offensichtlich im Gebiet des Müllnerhörndls (Chiemgauer Alpen) vermissten 53-jährigen Wanderin aus München fehlt weiterhin jede Spur. Ein Großaufgebot aus rund 50 Einsatzkräften von Bergwacht und Polizei hat am Samstag bis spät in die Nacht und am Sonntag seit 7 Uhr in der Früh mit insgesamt zwölf Fußtrupps, mehreren Hunden, einem Hubschrauber und zwei Drohnen das Gebiet zwischen Thumsee und Saalachsee rund um das Müllnerhörndl, das Pflasterbachhörndl, das Rabensteinhorn, die Bürgermeisterhöhe, den Kranzlstein und den Gebersberg intensiv abgesucht, nachdem ein Gipfelbuch-Eintrag von Freitag am Müllnerberg offenbar von der Vermissten stammt.

Bergwacht und Polizei haben in der Reichenhaller Bergrettungswache eine gemeinsame Einsatzleitung eingerichtet und koordinieren von dort aus den großen Einsatz. Aus der Luft haben die Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß 4“ mit einem einheimischen Bergretter und zwei Drohnen-Teams der Bergwacht vor allem die steilen, schwer erreichbaren und ansonsten schlecht einsehbaren Nordwestwände des Rabensteinhorns und die tief eingeschnittenen Gräben auf der Südostseite des Bergs abgesucht. Die Fußtrupps sind alle Steige im Gebiet zwischen Thumsee und Saalachsee abgegangen, haben sich teilweise über absturzgefährliches Gelände in schlecht einsehbare Gräben abgeseilt und auch die angrenzenden Wander- und Radwege im Tal kontrolliert. Der gegen 10.30 Uhr einsetzende Regen erschwerte die Suche, die dann am späten Mittag von der Bergwacht unterbrochen wurde, da bislang keine weiteren Erkenntnisse vorliegen, wo sich die Frau befinden könnte.

Im Einsatz waren Beamte der Reichenhaller Polizei, die Alpine Einsatzgruppe (AEG) der Polizei, die Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß 4“ die Technikgruppe und die Such- und Lawinenhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau sowie die Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger.

Geschrieben von Marcus Goebel, Daniela Kaffei & Markus Leitner

https://www.kvberchtesgaden.brk.de/brk-bgl/aktuelles/11701-26-07-2020-grossaufgebot-an-50-einsatzkraeften-von-bergwacht-polizei-sucht-nach-vermisster-wanderin.html