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ūüö®28.10.2020: Bergwacht rettet Wanderer aus absturzgef√§hrlichem Gel√§nde am Freimahderk√∂pfl

35-J√§hriger aus Nordrhein-Westfalen verliert im Aufstieg auf der Ostseite der Bergflanke den Steig und sitzt in felsigem Steilhang fest BAYERISCH GMAIN ‚Äď Zw√∂lf Einsatzkr√§fte der Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger haben am Mittwochabend einen unverletzten 35-j√§hrigen Wanderer aus einem absturzgef√§hrlichen, felsigen Steilhang am Freimahderk√∂pfl im nord√∂stlichem Lattengebirge gerettet. Der Mann aus Nordrhein-Westfalen wollte nach der Arbeit eigentlich den Felsenbach-Speik-Rundweg gehen, hatte dann aber offensichtlich im Aufstieg auf der Ostseite der Bergflanke oberhalb der L√∂wenschlucht (R√∂telbach) den Steig verloren und war weglos in absturzgef√§hrliches Steilgel√§nde geraten. Als er nach einem missgl√ľckten Abstiegsversuch weder vor- noch zur√ľckkonnte, setzte er gegen 17.45 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab.

Der Verstiegene konnte mit dem Handy seine genaue Position in rund 1.000 H√∂henmetern √∂stlich der Bergflanke √ľbermitteln und war wohlauf, weshalb die Bergwacht mit f√ľnf Einsatzkr√§ften durch die Speik auf den Gratweg aufstieg und gegen 19.15 Uhr Sicht- und Rufkontakt herstellen konnte. Den Rettern gelang es, seitlich zum Verstiegenen zu queren, wobei sie ihn gegen 19.45 Uhr erreichten und bis 20.20 Uhr seilgesichert auf den Normalweg zur√ľckbrachten. Eine zun√§chst angedachte aufwendige Rettungsaktion mit dem langen Dyneema-Seil vom Grat oberhalb aus war nicht notwendig, weshalb die weiteren sechs Einsatzkr√§fte, die mit umfangreicher zus√§tzlicher Ausr√ľstung am Bergfriedhof bereitstanden, wieder einr√ľcken konnten. Der Wanderer war trotz der k√ľhlen Witterung und seiner leichten Bekleidung mit kurzen Hosen wohlauf und konnte in Begleitung der Bergwacht selbst in Tal absteigen, wo er gegen 21 Uhr ankam. Die Einsatzkr√§fte brachten ihn dann noch zu seinem Auto an der Oberm√ľhle zur√ľck. Zw√∂lf Ehrenamtliche waren gute dreieinhalb Stunden lang gefordert, wobei sie trotz des stellenweise schwierigen Gel√§ndes die Corona-Pr√§ventionsma√ünahmen gut umsetzen konnten.

‚ÄěDer Mann hatte Gl√ľck im Ungl√ľck, dass er Handy-Empfang hatte und √ľber Notruf Hilfe anfordern konnte. Es war richtig, dass er im Absturzgel√§nde keinen weiteren Abstieg auf eigene Faust mehr riskiert und rechtzeitig angerufen hat. Er konnte Gott sei Dank mit Licht und Rufen auf sich aufmerksam machen ‚Äď sonst w√§re es sehr schwierig gewesen, ihn dort √ľberhaupt zu finden, wo er war‚Äú, berichtet BRK-Pressesprecher Markus Leitner.





https://www.kvberchtesgaden.brk.de/brk-bgl/aktuelles/11811-28-10-2020-bergwacht-rettet-unverletzten-wanderer-aus-absturzgefaehrlichem-gelaende-am-freimahderkoepfl.html